Maßgeschneiderte optische Sonden für die Krebsdiagnostik: Der Verbund "OPTOPROBE"

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Der Verbund will tumorspezifische optische Sonden für die Fluoreszenz-Endoskopie erstellen, die die Früherkennung und Therapie von Krebs deutlich erleichtern sollen. Die fl uoreszierenden Sonden heften sich im Organismus an Tumorzellen und bringen diese unter dem Fluoreszenz-Endoskop zum Leuchten. So kann krankes Gewebe eindeutig von gesundem unterschieden werden. Mit dem neuen Diagnosesystem sollen bereits kleinste Tumoren von weniger als 1 mm Durchmesser erkennbar werden. Langfristig könnte es auch die laserinduzierte Zerstörung des Tumors gleich während des endoskopischen Eingriffs ermöglichen. Im Mittelpunkt des Verbundprojektes steht die Entwicklung neuer Peptidsonden. Diese sollen die bisher als Kopplungspartner für die pathogene Zielstruktur verwendeten Antikörper ersetzen, die jedoch im lebenden Organismus schwierig einzusetzen sind. Die Besonderheit: Die gewünschten hochspezifischen Peptide werden mithilfe einer molekularen Evolutionsstrategie „gezüchtet“. Hierfür steht eine hochautomatisierte Syntheseplattform zur Verfügung. Im Projektverlauf werden die klinischen Partner die Sonden zusammen mit einem ebenfalls entstehenden Mehrkanal-Fluoreszenz-Endoskop für die Erkennung von Darm-, Kehlkopf- und Lungenkrebs testen.

Verbundname: Optische Sonden für die medizinische Diagnostik und die zellbiologische Forschung
 
Stichworte: optische Sonden, Fluoreszenz-Endoskopie, Krebs
 
Förderphase: Tec
 
Laufzeit: 1.6.2009-31.5.2012
 
Verbundpartner:
  • Forschungszentrum Borstel, Abteilung Klinische Medizin
  • Laser- und Medizintechnologie Berlin (LMTB)
  • GeSiM
  • Atto-Tec GmbH
  • Karl Storz GmbH
  • r-biopharm AG
  •  
    Verbundkoordinator: PD Dr. Andreas Frey

    Forschungszentrum Borstel

    afrey@fz-borstel.de
    04537/188 562

    www.fz-borstel.de