Feinstaub messen und Verursacher ausfindig machen: Der Verbund "MONET"

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Der Verbund „MONET“ will einen Vor-Ort-Detektor entwickeln, der die Feinstaubbelastung der Luft schnell erfasst und so detaillierte Messwerte liefert, dass sogar einzelne Emissionsquellen identifiziert werden können. Mit Hilfe der Raman-Spektroskopie sollen gängige Verfahren abgelöst werden, die entweder nur grobe Informationen liefern oder aufwändige Laboranalysen erfordern. Das geplante System soll vor Ort Partikel sammeln, untersuchen und typischen Emissionsklassen zuordnen, z.B. bestimmten Mineralstoffen, Reifenabrieb oder verschiedenen Russarten. Diese Informationen könnten dann als Handlungsgrundlage für konkrete Luftreinhaltungsmaßnahmen dienen – denn Feinstaub bleibt ein akutes Problem. Die in der EU geltenden Höchstwerte wurden im vergangenen Jahr in vielen deutschen Städten überschritten.

Verbundname: Molekülspezifische Online-Detektion von Feinstaub - Basis für ein neuartiges Messsystem
 
Stichworte: EU-Rahmenrichtlinie, Luftqualität, Feinstaub, PM10, PM2.5, Aerosolgrößenverteilung, Raman-Spektroskopie, biotische Partikel abiotische Partikel, automatische Mikroskopie
 
Förderphase: III
 
Laufzeit: 1.6.2007-31.5.2010
 
Verbundpartner:
  • G.I.P. GmbH
  • rap.ID particle systems GmbH
  • G3 Meßtechnik GmbH
  • Universität Jena, Institut für Physikalische Chemie
  •  
    Verbundkoordinator: Fred Keller

    G.I.P Messtechnik GmbH
    D-06774 Pouch
    fk@grimm-aerosol.de
    08654-57816
    08654-57835
    www.grimm-aerosol.de
     

    Fact Sheet des Verbundes (dt./eng.) als Download

    Download fact_sheet-monet_klein.pdf - 321 kB