Filme aus der lebenden Zelle: Der Verbund "Nanolive"
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Der Forschungsverbund will die von Prof. Dr. Stefan Hell erforschte „Lichtmikroskopie in ungekannter Schärfe“ zu einer biomedizinischen Routinemethode weiterentwickeln. Dazu soll die STED-Mikroskopie auf die Untersuchung lebender Zellen übertragen werden. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind enorm: Sie soll zu einem besseren Verständnis der biologischen Prozesse in lebenden Zellen führen und damit neue Wege zur Bekämpfung von Krankheiten eröffnen. Die Projektpartner wollen ein Funktionsmuster eines Lebendzell-STED-Mikroskops aufbauen und dazu instrumentelle Neuerungen, aber auch neue Fluoreszenzfarbstoffe und fluoreszierende Proteine als langlebige und hoch spezifische Marker erforschen. Das Mikroskop soll nicht nur hoch aufgelöste Einzelbilder, sondern auch schnelle Bildsequenzen aus lebenden Zellen liefern. So könnte man dynamische Prozesse innerhalb oder zwischen einzelnen Zellen abbilden und damit neue Erkenntnisse über Signalübertragung, Zellkommunikation, Transportvorgänge und Zelldifferenzierungen gewinnen. Eine derartige Anwendung will die Universität Göttingen bereits im Projektverlauf am Beispiel der Signalübertragung durch Nervenzellen aufzeigen.
| Verbundname: | Nanoimaging in lebenden Zellen |
| Stichworte: | Nanoresolution, Live cell, STED, GFP, fluoreszierende Proteine, nichtinvasive Lebendzell-Mikroskopie, Lebendzell-Fluorophore |
| Förderphase: | III |
| Laufzeit: | 1.10.2007-30.9.2010 |
| Verbundpartner: | |
| Verbundkoordinator: | Dr. Hilmar Gugel R&D Project Manager Leica Microsystems CMS GmbH D-68165 Mannheim Gugel@leica-microsystems.com 0621/7028 2301 0621/7028 1028 www.leica-microsystems.com |
Fact Sheet des Verbundes (dt./eng.) als Download