Trickreichen Tuberkeln auf der Spur: Der Verbund "Smart Probes"
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Smart Probes sind farbstoffmarkierte Oligonukleotide, die eine Haarnadel-Struktur ausbilden. Aufgrund der räumlichen Nähe des Farbstoffes zu mehreren Guanosinresten im komplementären DNA-Strang wird der Farbstoff in seiner Fluoreszenz gelöscht. Bei Gegenwart der Ziel-DNA öffnen sich die Smart Probes, wodurch die räumliche Nähe des Farbstoffs zu den Guanosinresten verloren geht und ein drastischer Fluoreszenzanstieg resultiert. Die Smart Probes wurden an Spezies-spezifische, bakterielle rDNA-Sequenzen bestimmter Resistenzmuster Antibiotika-resistenter Erreger und an tumorrelevante Translokationen (DNA-Zielsequenzen) angepasst. Sie bilden nun ein kostengünstiges, homogenes Nachweisverfahren für Infektionskrankheiten mit einer gegenüber den bisher eingesetzten Standardverfahren erheblich gesteigerten Empfindlichkeit und drastisch reduziertem Zeitaufwand.
| Verbundname: | Hochempfindliche Diagnostik von Infektionskrankheiten, Antibiotika-Resistenzen und tumorassoziierten Translokationen |
| Stichworte: | |
| Förderphase: | I |
| Laufzeit: | 2002-2005 |
| Verbundpartner: | |
| Verbundkoordinator: | Prof. Dr. Markus Sauer Universität Würzburg m.sauer@uni-wuerzburg.de 0931-3188687 www.super-resolution.biozentrum.uni-wuerzburg.de/ |